Die Aktionsforschung

Verschiedene Sichtweisen

Die Aktionsforschung basiert auf einer ursprünglichen Methode, die es Forschenden und Fachleuten aus allen drei Ländern ermöglicht, die schweizerischen, deutschen und französischen Quartiere zu entdecken. Diese Methode, die als ‘grenzüberschreitende Forschungsaktion’ bezeichnet wird, zielt darauf ab, die Analysen der folgenden Akteure ständig zu überprüfen:

  • Die Forscherin resp. der Forscher oder die Fachfrau resp. der Fachmann
  • Die resp. der Einheimische und die resp. der Fremde

Eine gemeinsame Wissensbildung

MARGE basiert auf einer Aktionsforschung, die sich auf vier Grundsätze stützt:

Jedes Projektmitglied ist mit einer spezifischen Verantwortung in die Forschung eingebunden.

Die verschiedenen Kompetenzen (Wissenschaft, Praxis, Nutzer) werden als gleichwertig erachtet.

Die Interpretation und Analyse der Daten ist ein Koproduktion zwischen den Profesionellen aus den Quartieren bzw. den Gemeinden und den Forscherinnen und Forschern.

Das Ziel ist, durch gemeinsame Wissensbildung einen Mehrwert für die Praxis zu erreichen.

“Die Aktionsforschung ist ein grundlegender Ansatz der Humanwissenschaften, die aus der Begegnung von Veränderungswunsch und Forschungsabsicht entsteht. Sie verfolgt ein doppeltes Ziel, nämlich ein Projekt des bewussten Wandels zu verwirklichen und damit grundlegende Kenntnisse in den Humanwissenschaften zu fördern” (Francis, Danvers, Dictionnaire des sciences humaines, 2009).